Rollformen mit 16–18 Stationen in der Kabelrinnenfertigung

Vom Coil zur Kabelrinne: der Linienablauf
In der YILSA-Kabelrinnenlinie durchläuft das Coilblech nacheinander: Abwickelmaschine → Rotary-Punch-Lochen → Richten und Vorschub → Tafelschere → Rollformen. Die Linie produziert mit 24 Metern pro Minute und wird von einem geschulten Bediener geführt.
Kontinuierliches Lochen mit Rotary Punch
Blech von 0,7–2,0 mm wird gelocht, während es ohne Stopp durch die Rotary-Punch-Maschine läuft. Das Standardloch ist ein 7 × 18 mm Langloch mit 50 mm horizontaler und 25 mm vertikaler Teilung. Nach der Richtmaschine wird das Lochblech mit der Tafelschere abgelängt. Die Länge ist in 50-mm-Schritten einstellbar: Standard sind 2400 mm, auch 2500 und 3000 mm sind möglich.
Schrittweises Biegen in 16–18 Stationen
Das abgelängte Lochblech wird in der Rollformmaschine mit 16–18 Stationen Schritt für Schritt gebogen. Jede Station verändert die Form nur wenig, daher wird das Blech nicht überlastet und das Rinnenprofil wird sauber. Die Formrollen bestehen aus oberflächengehärtetem C-4140-Stahl, die Wellen aus C-1050-Stahl. Je nach Modell erreicht der Rollformer mit 11–22 kW 24–36 Meter pro Minute.
Schneller Formatwechsel per motorischer NC
Die Linie fertigt Rinnen mit 50–600 mm Breite (bei Sonderprojekten bis 1000 mm) und 40–100 mm Seitenhöhe. Beim Formatwechsel werden keine Rollen ausgebaut: Die Getriebegruppen verschieben sich über das motorische NC-System seitlich und stellen sich selbst auf das neue Maß ein.
Niedriger Energieverbrauch
Dank Rotary-Punch-Lochen verbraucht die Linie nur 0,16–0,25 kWh pro Meter. Bei Pressenlinien liegt dieser Wert bei 0,8–1,2 kWh.



